Anlässlich neuester Erkenntnisse laden die Marktgemeinde Großklein und das Universalmuseum Joanneum herzlich zu einem interessanten Vortrag von Dr. Marco Mele ein:
Der Burgstallkogel mit seiner Umgebung ist auch nach einer mehr als 100 - jährigen Forschungsgeschichte eine der wichtigsten Fundstellen Österreichs geblieben. Seit zwei Jahren wird mit dem Einsatz neuester Technologien diese europaweit berühmte Nekropole unter die Lupe genommen.
Diese Forschungskampagnen erbrachten neue Erkenntnisse über das Leben der eisenzeitlichen Bewohner unserer Heimat, die Dr. Marko Mele, der Prähistoriker am Universalmuseum Joanneum, in einem Vortrag in Wort und Bild präsentiert.
Wann: Freitag, 16. Dezember 2011, 18.30 Uhr
Wo: Gwölb der Marktgemeinde Großklein
Eintritt frei!!!
Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Interesse!
Am 20. Jänner überreichte LHStv. Hermann Schützenhöfer dem Hallstattzeitlichen Museum und zwei weiteren Preisträgern (Krippenverein Stein an der Enns und Verein "Licht im Leben") in der Grazer Burg den STEIRISCHEN VOLKSKULTURPREIS 2010.
Der Preis, der alle 2 Jahre vergeben wird, würdigt besondere Leistungen im Bereich der Volkskultur.
Das Hallstattzeitliche Museum wurde ausgezeichnet für sein "hervorragendes Beispiel für gelebte Volkskultur und ein attraktives Regionalmuseum".
Das Hallstattzeitliche Museum ist einerseits Ausstellungsgebäude für die archäologischen Funde der geschichtsträchtigen Gegend um Großklein, andererseits aber auch ein Ort der Muße und Besinnung, der Begegnung mit unserer Geschichte und Vergangenheit. In der Museumsarbeit sollen Geschichte, Archäologie und frühere Kultur erfaßt und eine Verbindung zur heutigen Volkskultur hergestellt werden. Denn vieles - Handwerk, Traditionen, Bräuche und Feste - haben ihren Ursprung in urgeschichtlichen Welten, deren Entdecken lebendig erfahren werden soll.
"Unsere Sprache - unsere Seele"
"Jede Region liebt ihren Dialekt, sei er doch eigentlich das Element, in welchem diese Seele ihren Atem schöpft". Johann Wolfgang von Goethe
Die Mundart ist lebendiger Bestandteil unserer Kultur und unserer Lebenswelt. Nicht umsonst hat in unserem Naturpark jeder Landstrich, ja beinahe jedes Tal, seine eigenen speziellen Mundartausdrücke.
Der Dialekt ist für uns ein Ausdruck verbalen Zugehörigkeitsgefühls und es wäre schade, wenn Begriffe wie "forster Niegl" (korpulenter Menschen), "Fetach" (Schürze) und Maulwetzn oder Foutzhobl (Mundharmonika) und viele mehr, aus unserem Sprachschatz verschwinden würden ...